Budapest

Montag 27.7.2015: 46sm von Kisapostag nach Budapest /Ungarn

 

So lange haben wir um Abkühlung und sogar Regen gefleht: heute werden wir erhört.

Es ist bedeckt und manchmal nieselt es leicht.

Heute ein weiterer Höhepunkt der Reise: die Donaufahrt auf eigenem Kiel durch die ungarische Hauptstadt mit all ihren wunderschönen Brücken und natürlich dem imposanten Parlaments-gebäude direkt am Donau-Ufer.

Hier stört das ersehnte Wetter dann doch etwas. Man kann aber nicht alles haben.

In der Wiking-Marina Part weiß der muffelige Hafenmeister angeblich nichts von unserer Reservierung und hat auch zunächst keinen Platz für uns. Über diesen Empfang sind wir schon sehr enttäuscht. Da der Herr auch weder Englisch noch gar Deutsch kann (angeblich?), gehe ich entsprechend „geladen“ zum Büro. Dort weiß man zwar auch nichts von uns, aber die vorgezeigten Mails mit einer Kollegin bringen dann doch Bewegung in die Sache. Die des englischen kundige Virginia geht trotz hoher Schwangerschaft mit uns den steilen Zugang zum Steg hinunter. Unterwegs erzähle ich ihr von der Schwangerschaft unserer Tochter Kim. Das lässt das Eis endgültig schmelzen und wir haben bis zur Abfahrt Virginia voll und ganz für uns.

So bekommen wir über sie Kontakt zum ebenfalls sehr netten Wiking-Werkstatt-Chef. Über den Austausch des defekten Warm-Wasser-Boilers werden wir uns handelseinig. Um es vorweg zu nehmen: während unserer Abwesenheit wird der Boiler eingebaut, das Boot hervorragend poliert, das Teak-Deck aufgefrischt, die Persenning repariert und die Heizung (hatten wir ja 8 Jahre nicht benötigt) getestet. Alles zu unserer höchsten Zufriedenheit erledigt für einen annehmbaren Preis.

So können wir trotz des schlechten 1. Eindrucks die Wiking-Marina Budapest nur empfehlen.

Wir fliegen erst Samstag 1.8. zurück und nutzen die Woche uns das herausgeputzte (zumindest die Innenstadt) Budapest anzusehen.

Als ich mich freitags von Virginia verabschieden und bei ihr bedanken möchte, erklärt mir die Kollegin, dass sie an diesem Morgen eine gesunde Tochter zur Welt gebracht hat. An diesem Wochenende wollte sie in Mutterschutz gehen. Darauf hatte sie sich so gefreut.

Am Samstag um 5:00 Uhr früh warten wir vergebens aufs bestellte Taxi. Abends um 17:30 Uhr werden wir in Melsbach von der Taxi-Zentrale Budapest angerufen, weil man uns um 17:00 Uhr suchte. Wir vermuten wegen der „beknackten“ englischen Zeitangaben mit a.m. und p.m. war es wohl zum Missverständnis gekommen. Wir hatten uns ein zufällig in der etwas abgelegenen Marina-Gegend kommendes Taxi geschnappt, das uns im Rekordtempo pünktlich zum Flughafen brachte. Aufregend, aber alles gut!

Unsere Rückkehr zur VITA NOVA hängt ganz davon ab wann unserer Enkelin Lara beschließt das Licht der Welt in Bremen zu erblicken……