Bratislava

Sonntag 11.10.2015: 11sm von Samorin nach Bratislava / Slowakei

 

Die recht kurze Strecke wird uns recht lang: das Wetter ist jetzt richtig fies mit Nieselregen, maximal 10 Grad Celsius und kaltem Gegenwind mit bis zu 24kn. (6 Beaufort).

Wir bringen seit Urzeiten unser Schwer-Wetter-Ölzeug zum Einsatz und können es wirklich gut gebrauchen. Die auf der gestauten Donau entstehenden Wellen gegen an können uns natürlich nach den Erfahrungen im Mittelmeer nur ein müdes Lächeln entlocken.

Obwohl erst um 11:00 Uhr gestartet, erreichen wir gegen 13:00 Uhr die viel gepriesene Anlegestelle „Dodos MYSB“ am südlichen Stadtrand von Bratislava. Die Chefin Eliska Zsoldosova, kurz Elli genannt, nimmt uns selbst an und wir haben einen Superplatz direkt vorm Restaurant.

Nachdem die VITA NOVA versorgt ist, trinken wir zur Begrüßung Grog und Kaffee mit Alkohol verfeinert. Alles zu unserer vollsten Zufriedenheit.

Nur, wie könnte es anders sein, es gibt mal wieder kein WLAN.

 

 

Montag 12.10.2015: Liegetag Bratislava / Slowakei

 

Nach einem reichlichen und ausgesprochen schmackhaften Abendessen am Sonntag sind wir um 11:00 Uhr mit Ellas Tochter Andrea verabredet: sie bringt uns mit ihrem Auto die ca. 15 km in die Innenstadt von Bratislava. Bei kaltem Wind aber Sonnenschein machen wir zunächst eine Stadtrundfahrt bis hoch zur Burg.

Dabei erfahren wir per Kopfhörer viele interessante Details zur Stadt und der Geschichte.

Die mit kreuzfahrenden Touristen gut besuchte Altstadt ist schön herausgeputzt und die überaus vielen Lokalitäten lassen vermuten, dass im Sommer noch wesentlich mehr Besucher durch die verschlungenen Gassen strömen.

Heute Abend heißt es schon wieder Abschied nehmen von Ella.

Ihre Fischplatte mundet mir hervorragend. Anschließend wird bei „Sturm“ (Federweißer) mit einem Nachbarpaar und Ella natürlich viel Seemannsgarn anhand der beiden Gästebücher gesponnen.

Auch wir verewigen uns mit Text und Visitenkarte für die Nachwelt.

Es wird ein überaus unterhaltsamer Abend. Wir müssen aufpassen, denn der „Sturm“ geht schnell in den Kopf und morgen ist bei Kälte Weiterfahrt Richtung Wien angesagt.

Gott sei Dank wussten wir da noch nicht, dass wir bis Wien durchstarten müssen…