Künstlerstädtchen Szentendre

Freitag 2.10.2015: 10sm von Budapest nach Szentendre / Ungarn

                               

Wie wir es ja schon gar nicht anders kennen: das Tanken geht wegen des Niedrigwassers nur aus Fässer. Im der Stammhafen der Wiking-Marina hinter der Arpadbrücke liegt alles auf dem Trockenen. Auch die Tankstelle. So werden 200 Liter Fässer mit einem Nachen zu unserem Boot geschippert und dort per Pumpe umgefüllt. Wieder können wir deshalb nicht komplett auffüllen und somit keine exakte Verbrauchsrechnung aufstellen. Der Verbrauch war wohl um die 2,5 Liter Diesel pro Seemeile oder 1,3 Liter pro Kilometer.

Kurz nach Budapest biegen wir in einen Seitenarm Richtung Szentendre ab. Mit ständigem Blick auf das Echolot schleichen wir zu Berg und machen in Szentendre ebenfalls in einer Wiking-Marina fest.

Der Besuch im ungarischen Vorzeige-Städtchen hält, was man uns versprochen hat. Es ist immer noch recht sonnig und wir probieren sehr leckere einheimische Weine im Freien. Das über die Maßen dekorierte Restaurant, wo wir unser Abendessen genießen, hat schon viele Berühmtheiten beköstigt. Die meisten kennen wir aber gar nicht vom Namen her (außer Busenstar Anita Eckberg).